Vodafone Websessions Erfahrungen Update
By admin. Filed in Erfahrungsberichte, Vodafone |Endlich gibt es einen bezahlbaren Prepaid Internetzugang bei Vodafone. Das leistungsfähige Mobilfunknetz von Vodafone ermöglich in vielen Fällen einen brauchbaren bis flotten Internetzugang.
Notwendig ist ein simlockfreier Webstick, ein modemfähiges Handy oder eine entsprechende PC-Modem-Karte oder man kauft den preisgünstigen Stick gleich mit, wie ich es getan habe.Telefonieren oder surfen am Handy ist mit der speziellen, rufnummerlosen Datensimcard nicht möglich. Das Angebot zielt speziell auf Note- und Netbookbesitzer. Interessant ist vor allem der neue 7-Tage-Tarif. Allerdings besteht ein Surflimit von 1 Gigabyte. Für Vielsurfer reicht das nicht ganz aus. Statt nach Überschreiten des Limits auf nutzloses GPRS geschaltet zu werden, wird die Session ggf. vorzeitig beendet und man kann neu buchen. So können aus den 7 Tagen auch mal 6 oder nur 4 Tage werden. Auch steht eine Anzeige zur Verbrauchskontrolle zur Verfügung, so dass man keine Überaschungen erlebt.
Tarife
Vodafone Websessions 15 Minuten 0,49 € , 2 Stunden 1,95 €, 7 Tage 9,95 € und 24 Stunden 4,95 € immer mit 1 Gigabyte Surflimit.
Starterpakte mit Webstick 39,90 €, drei Freistunden.
Starterpaket ohne Webstick 19,90 €Die Sessions werden zu Beginn einer Sitzung über eine spezielle Software vom Prepaidguthaben abgebucht. Vodafone Aufladekarten sind praktisch überall erhältlich. Auch andere Zahlungsarten sind möglich.
Surfgeschwindigkeit
Die Geschwindigkeit hängt hängt stark vom Standort, der Ausbaustufe der Funkzelle und der Tageszeit ab. Ich habe bislang Geschwindigkeiten von 380 Kbit (UMTS) bis 2,8 Mbit an 4 verschiedenen Standorten gemessen. Die in der Werbung hochgespielten 7,2 Mbit sind nur selten irgendwo realisiert. Leider ist der Prepaid Stick von Vodafone auf 3,6 Megbit/s im Download und auf 384 kbps im Upload begrenzt. Nimmt man einen besseren Stick – wie z.B. den Speedstick von Bildmobil, entfallen diese Beschränkungen.
Ärgerlich ist auch die Zwangskomprimierung von Grafiken in der 7-Tage-Session. Das spart natürlich Traffic, Man sollte aber komfortabel in den unkomprimierten Modus und umgekehrt umschalten können. Das geht wohl nur in der Vertragsversion. Allerdings gibt es da Tools, um diese Beschränkung zu umgehen. Zum Beispiel funktioniert bei mir das Firefox Addon “Modify Headers”. Grundsätzlich kann man aber einzelne Seiten mit der Tastenkombination Strg. + F5 jederzeit in voller Qualität anzeigen lassen. Mit ein bisschen Googeln und Probieren kann man des Problems Herr werden. Aber trotzdem ärgerlich, dass man Prepaidkunken wieder mal benachteiligt.Im übrigen empfehle ich die folgende Webseite für den Vergleich der verschiedenen Anbieter: http://www.umtsspeedtest.de/ besonders, was die Netzabdeckung angeht.
Ebenso ärgerlich: beim Start des Webbrowsers gibt es erst einmal eine Zwangsumleitung auf die Webseite von Vodafone. Einfach lästig, bei O2 Fonic geht es schließlich auch ohne.
Für weitere Details die Webseite von Vodafone:
http://www.vodafone.de/business/tarife-sprache-daten-festnetz-dsl-ausland/101670.html
Für wen ist Prepaid Websessions geeignet?- für Gelegenheitssurfer, die nur ab- und zu mal unterwegs mobilen Internetzugang brauchen, z.B. auch Wochenendnutzer
- für Wenigsurfer, die z.B. nur nach Feierabend mal ein paar Stunden surfen
- für Unterbrecher, die öfters lange Zeit (z.B. im Urlaub) überhaupt nicht surfen
- für Vielsurfer, die dafür einen höheren Preis zu zahlen bereit sind.
- als DSL-Ersatz geeignet, sofern am Hauptaufenthaltsort schnelles UMTS bis 3,6 Megabit zur Verfügung steht.


